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Schnee und Zeit

es schneit überall (nur hier nicht) also kann ich heute nicht ins Ruhrgebiet, um mich mit meinen Freundinnen zu treffen, was ich sehr traurig finde. Wenn so ein Termin plötzlich platzt, liegt ein unverplanter Tag vor einem, mit dem man erst mal so gar nichts anfangen kann, und den man glaubt mit irgendetwas Nüztlichem füllen zu müssen, mit Dingen, die man schon längst erledigt haben wollte. Gut, dass habe ich getan, jedenfalls teilweise, und die geschenkte Zeit ist so schnell verflogen, dass man sie gar nicht wirklich genießen konnte. Zeit vergeht am langsamsten, wenn man gar nichts tut. Wenn man also Panik bekommt, weil die Zeit, die man in diesem Fall als Lebenszeit auffasst, gurgeldn und schnell in den Abguss des Lebens fließt, sollte man sich also auf den Sessel am Fenster setzen und einfach in den Park starren. Das mag nicht besonders sinnvoll sein und auch nicht gerade kreativ, aber in diesem Zustand scheint die Zeit stillzustehen oder einfach langsamer zu fließen. Damit könnte man zu dem Schluss kommen, dass Menschen, die nichts zu tun haben und tatsächlich den ganzen Tag auf dem Sessel vor dem Fenster zum Park hinaus sitzen, ein längeres Leben haben. Wir reden hier von subjektiver Zeit, ist ja klar, wenn man diesen Unterschied immer noch machen möchte, weil es sich immer mehr herauskristallisieren zu scheint, dass es keine objektive Zeit gibt, womit es, im Rahmen des heutigen, weitverbreiteten Physikalismus, überhaupt keine Zeit gibt. Subjektive Zeit, wie ich sie aus lauter Gewohnheit aber immer noch nenne, scheint unter Rückbezug auf das obige Gedankenexperiment an Handlung, Kreativität, Produktion gebunden zu sein, zumindest ihr Vergehen oder Verfließen. Inwieweit gehören Zeit und Sinn zusammen? Was meine ich jetzt eigentlich mit Sinn - forget it.

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