User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

erste Verbindungen
Seite 134. So langsam zeigen sich Verbindungen zwischen...
teildesganzen - 7. Mär, 22:58
infinite jest: Einsamkeit...
Ich bin noch nicht viel weiter, aber gestern, auf dem...
teildesganzen - 21. Feb, 18:53
teildesganzen liest infinite...
Neben mir liegt dieses Monstrum von Buch mit 1000 eng...
teildesganzen - 20. Feb, 17:19
Occupied City von David...
Am 26. Januar 1948 kommt ein Mann nach Dienstschluss...
teildesganzen - 15. Feb, 15:38
Die verpasste Chance...
Literatur ist für mich ein Netzwerk, das horizontale...
teildesganzen - 13. Feb, 16:00

Archiv

Januar 2006
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 

Suche

 

Web Counter-Modul

Eine Dienstreise

Allein reisen, Konversation mit Fremden im Zug, kurze Erwähnung des Reisegrundes und des Arbeitgebers. Der Gedanke, dass es ungewöhnlich für jemanden ist, der ansonsten an seinem Schreibtisch sitzt und sich im kleinen Radius der Dienststelle bewegt. Ist der Radius wirklich größer, wenn man eine Dienstreise unternimmt – nicht gedanklich, nur räumlich. Man tut Ähnliches in anderer Umgebung. Dennoch, für kurze Zeit Aufnahme in den Kreis der Dienstreisenden mit ihren Taschen und dem Büro-Outfit. Minutengenauer Zeitplan, die Ankunft auf dem fremden Bahnhof, die Suche nach der richtigen S-Bahn, Orientierung in der fremden Stadt, das Seminar hat eigentlich schon begonnen. Begleitung über das Gelände, kurze Erklärungen des Pförtners zu den Gebäuden. Das Besondere an der Situation beginnt nach dem Seminar, das Einchecken ins Hotel, das Einzelzimmer, die zeitliche Verfügung, die örtliche Verfügung, der seltsame kleine Moment Freiheit, das Gefühl völlig losgelöst zu sein, eine Stadt ganz für sich entdecken zu können. Ich gehe durch die Straßen, es wird Abend, der obligatorische Besuch der Sehenswürdigkeit, genauso obligatorisch die Fußgängerzone und die kleinen Einkaufszentren. Was in Erinnerung bleiben wird, ist vielleicht eher der Weg zurück, mit dem Mp3-Player, es ist bereits dunkel, wenig Leute im Wohngebiet vor der Innenstadt. Wie verbringt man einen Abend im Hotel auf einer Dienstreise? Man kauft sich eine große Tüte Chips im Discounter, legt sich in Unterwäsche ins Bett und sieht fern. Die räumliche Entfernung löst von jeder Verpflichtung, etwas sinnvolles zu tun – man hat Zeit totzuschlagen, und das ist wunderbar.

Karlsruhe

Internetnische

für Notizen, Bücher, Musik, etc

Musikliste


Benjamin Biolay
La Superbe


Various
Le Pop 5
Flannery's bookshelf: read

Occupied CityRestlessOrdinary ThunderstormsDie wilden Detektive.VergebungVerdammnis

More of Flannery's books »
Flannery's  book recommendations, reviews, favorite quotes, book clubs, book trivia, book lists

abgrenzen
einloggen
Krimi-Schreiben
Krimilektüre
plaudernwährendlesen
Schein
Sein
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren