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Sonntag, 4. Februar 2007

Mörderwald

von Eugenio Fuentes, einem spanischen Krimiautor.

Der desillusionierte Privatdetektiv Cupido löst den ersten Fall für Fuentes, Morde in dem spanischen Reservat El Paternoster. Cupidos Involvenz beginnt mit dem Auftrag des Lebensgefährten der ersten Ermordeten und führt den Leser durch das Alltagsleben der ländlichen Kleinstadt Breda, die Mittelklassen-Bourgeosie von Madrid und ein Stück weit durch Cupidos Privatleben. Cupido ist der einsame Beobachter, dessen eigenes Leben zum Stillstand oder bereits an einen Endpunkt gekommen scheint. Es ist das Leben der anderen, dass Cupidos Existenz bestimmt.

Der heiße Spätsommer lässt das Geschehen zäh und undurchsichtig werden und die Menschen die Cupido trifft sind bereits gescheitert oder erleben gerade die Niederlage eines langem Kampfes. Es geht um Wünsche und Hoffnungen, um persönliche Bindungen, die Menschen knebeln oder in den Niedergang ziehen, es geht um individuelle Freiheitskämpfe und um das alte Thema: um Liebe und Betrug.

"Immer der gleiche Albtraum," sagt Cupido am Ende des Buches und man ahnt, dass der klebrige Honig Leben nur durch den Stärksten bezwungen wird.

Lesen oder nicht lesen? Das Buch ist gut geschrieben, die Szenen sind eindrücklich beschrieben, die Charaktere überzeugen. Die Handlung ist zieht sich ein wenig, bleibt aber durch unerwartete Wendungen interessant. Das Element Cliffhanger hat Fuentes dennoch aus seinem Stil gestrichen. Aber es gibt andere Gründe, aus denen ein Buch die Aufmerksamkeit halten kann und das sind subtile Konstruktionen von Atmosphäre und Stimmungen. Fuentes erschafft Bilder, die im Kopf des Lesers hängen bleiben und dafür sorgen, dass der Krimi nicht sofort in der vollgestopften Versenkung der Lesererinnerung verschwindet.

Mittwoch, 31. Januar 2007

die Bahn

macht mich fertig. Ich hatte bisher immer gedacht, ich würde die einzig verlässliche Strecke in ganz NRW benutzen. Man kann auch nicht sagen, dass sie unpünktlich ist, aber manchmal fährt sie eben gar nicht. So gestern, wo wir mit einem Linienbus, der hoffnungslos überfüllt war, ein halbe Stunde durch den Vorort gezuckelt sind, um zum nächsten Bahnhof zu kommen. Dabei habe ich mal wieder festgestellt, das Bahnfahren schön ist, aber Busfahren total nervt.

Sonntag, 28. Januar 2007

Jarvis Cocker

spielte am Donnerstag in der Live Music Hall und da es sich um meinen ersten Konzertbesuch in diesem Jahr handelt, habe ich beschlossen, diesen total vernachlässigten Blog zu aktualisieren.

Jarvis Cocker also. Ein schlacksiger Typ mittleren Alters bewegt sich in einem unbeschreibbaren Stil über die Bühne und singt melodiöse Lieder mit bösen Texten. Zwischendurch erzählt er, was er nachmittags auf seinem Spaziergang durch Köln erlebte. Oder dass er etwas Angst hat ein Stück zu singen, dass "From Auschwitz to Ipswich" heißt. "You certainly know where Auschwitz is. But do you also know, where Ipswich is?" (Habe ich auch schon wieder vergessen, aber stammt daher nicht dieser Serienmörder, der vor kurzem erst gefasst wurde?) "Ipswich ist very boring. Well, that´s the point." Ich habe nicht ganz verstanden, was er dem aufmerksamen Publikum damit übermitteln wollte, aber es klang so, als hätte er sich Gedanken gemacht. Was man sicherlich auch von Jarvis Cocker als dem Prototypen eines sozialkritischen aber snobistischen Intellektuellen von der Insel erwarten würde.

Das Konzert war sehr unterhaltsam und viel zu kurz, da Jarvis Cocker als solcher bisher nur eine CD herausgebracht hat und sich dazu entschloss nur ein Lied aus seiner Karriere als Pulp-Sänger zum Besten zu geben. Was tatsächlich nicht weiter schlimm war, abgesehen davon, dass es die Darbietungszeit dann doch auf die Spielzeit einer CD verkürzte.

Noch ein paar Worte zur aktuellen CD Jarvis: unspektatulär, melodiös, dramatisch, zynisch, bedroht von einer Existenz als Hintergrundmusik, entkommt diesem Schicksal durch ein paar Knaller, die den Blick wieder auf das Ganze lenken.

Dienstag, 21. November 2006

Band 7

Muss ich noch ausführlicher werden oder reichen diese beiden Worte um zu wissen, was gemeint ist?

Letzte Woche habe ich eine e-mail von einem der größeren Buchshops unserer aller Cyberwelt erhalten und daraufhin prompt eine Vorbestellung abgegeben. Ohne den Erscheinungstermin zu kennen, der natürlich immer noch im Dunkeln liegt. Total panne, wie man im Ruhrgebiet zu sagen pflegte, jedenfalls als ich dort noch wohnhaft war.

Und was geschieht nach Band 7 auf den es keinen Band 8 mehr geben wird? Ist dann die Kindheit endgültig vorbei?

Alltag

Manchmal tut es so weh, wenn man sich dem wieder nähert, das man vor einiger Zeit zu den Akten gelegt hat, froh darüber, endlich eine Entscheidung getroffen zu haben. Aber bei dem ersten Kontakt mit diesem Themenbereich beginnt das Zweifeln von Neuem. Dazu kommt, das die Erholung im Urlaub wieder den Blick auf neue Aktivitäten gelenkt hat. Nach zwei Tagen Arbeit hat mich die Müdigkeit jedoch schon wieder im Sack und ich bin mit meinen kleinen Projekten total ausgelastet.

Samstag, 30. September 2006

Besuch bei der Borussia

Es gab keine Kekse, dafür aber leckere Bratwurst, und auch keinen Kaffee, dafür aber Pils aus dem Plastikbecher. Vor dem Signal-Iduna-Stadtion tummeln sich schwarz-gelbe Fans aller Altersstufen, ein Besuch beim BVB ein Zeitvertreib für die ganze Familie.
Borussia
Ich habe nicht wirklich viel Ahnung von Fußball und muss mir immer beim Kicker die aktuelle Tabelle angucken. Aber wenn es einen Verein gibt, zu dem ich eine wie auch immer geartete Affinität verspüre, dann ist es natürlich der BVB (als alte Dattelnerin/Lünerin).

Was ist das beste am Fußball? Natürlich die Bratwurst oder die trockenen Brezel. Nein, der erste Blick ins Stadion, wenn man in seine Block kommt. Oder nein, die Südtribüne bei der Borussia. Unbezahlbar. 30 Tausend, die ihre Schals hochhalten, Papierschnitzelbomben werfen und Riesen-Fahnen schwenken. Ein unglaublicher Anblick von Sitzplätzen direkt unterm Dach.

Soll ich etwas zum Spiel sagen? Oder ist alles gesagt, wenn man darauf hinweist, dass das Ergebnis 2:2 gegen die Tabellenletzten Hannover 96 lautet?

Egal, ich hatte trotzdem meinen Spass und ich habe ja auch keinen Trainerposten zu verlieren...

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